Beiträge von AbundZuSchwalbe

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    Ja, ich sag ja , hab auch bissel Grundaustattung und das eine oder andere Helferlein mit,

    aber ich brauchte (Gott sei Dank) irgendwie noch nie unterwegs was reparieren oder so.

    Vor Abfahrt wird nochmal alles abgescheckt, Reifen Bremse Licht und ab um den Kirchturm.

    Allerdings fahre ich auch kein Hardcore mehr, wie "300 km" zum nächsten Zeltplatz oder Simmetreffen

    oder sowas.

    bis vor 10 Jahren sind wir noch immer zum Simmentreffen nach Vetschau geritten,

    aber wenn man alt wird ..... :rolleyes: :thumbdown:

    Die Zeiten sind bei mir auch vorbei. Wozu hat man den Auto + Trailer ? ;)

    Plattfuß hatte ich mal über Nacht inner Garage, aber da haste ja gleich alles da zum neu machen.

    Und mal kaputtes Blinkerobst, aber ist nicht der Rede wert.

    Ja , meine Wickel in den Möps habe ich eigl. auch noch nie gebraucht, Gott sei Dank.

    Sind nur zur Vollständigkeit und wenn doch mal was sein sollte, schaden kann es ja nicht.

    Das richtige Werkzeug hat man doch eh in der Werkstatt / Garage , wo man richtig schraubt.

    Meine Schwester war nicht so für´n Moped zu haben, hat sich einen Anett-Rekorder gegönnt.

    Der hat ja " nur " 790,- DDR-Mark gekostet. Die ist mehr so der Sparfuchs.

    Mein Babett war um die 900 Taler, den genauen Betrag weiß ich aber nicht mehr.

    Aber wie gesagt, der dudelt wie am ersten Tag, ist doch klasse.

    Das Wickel ist nicht schlecht, scheint aber eher ein Trabi-Wickel zu sein.

    Mir erschließt sich sonst die Fettpresse nicht, es sei den ich habe bisher vorhandene

    Schmiernippel am Möp übersehen.

    Fürn Trabi vorne Lenkung und so abschmieren hatte ich allerdings auch eine.

    Dann die Rohrzange ganz rechts, kannste auch rausschmeißen, hätte ich gesagt.

    So wie die Griffe übereinander stehn, wurde da mal mit viel Schmackes was gedrückt und

    die Griffe halt dadurch verbogen.

    Meißtens ist dann auch die Riffelung wo die Schraube reingreift im Eimer.

    Sowas hebe ich ganicht mehr auf , da gibts noch genug DDR Ware im Umlauf,

    wenns eine neue sein soll.

    2 Kneifzangen und ne Blechschere , mmm, nunja , kann muß aber nicht.

    Aber vllt. muß ja mal was aus einem Spermüll- oder Schrotthaufen

    am Wegesrand was abgetrennt werden, dann ists natürlich von Vorteil , sowas mitzuführen.

    Ja, die Dinger waren früher für den " normalen " Arbeiter fast unerschwinglich , haben über 1000,- DDR-Mark

    gekostet und wurden daher auch gern als Jugendweihegeschenk genommen.

    Es konnte und wollte ja nicht jeder Jugendliche eine Simme zur JW haben.

    Ich hab zu dieser Zeit meine B bekommen, die ich ja noch habe.

    Ich konnte mir aber trotzdem noch einen Recorder zulegen, der dudelt auch heute noch.

    Also ich habe ehrlich gesagt noch keinen " Nachwende " Vergaser gekauft oder verbaut.

    Ich habe ja schon zu DDR-Zeiten angefangen, mir solche Teile wegzulegen und wieder aufzuarbeiten,

    weil der DDR-Bürger immer den Satz zu hören bekam , wenn er im IFA-Kaufhaus was haben wollte:

    > Nee, haben wa nich und kommt so schnell auch nicht rein. <

    Also hat man sowas getauscht oder wenn doch mal was auf der Müllkippe von einer PGH " Gute fahrt "

    gelandet ist, die abgekippte Schrottteile eingesammelt und versucht da wieder was brauchbares draus zu machen.

    Das gleiche mache ich heute ja auch noch, nur das man nicht mehr auf Müllkippen rumkricht,

    sondern auf Teile und Trödelmärkte und auch da nur DDR-Vergaser kaufe.

    Denn irgendwie lassen die sich alle aufarbeiten, solange keine Haarrisse oder abgebrochne Teile

    dabei sind.

    Ist meine bescheidene Meinung.

    Mmmm, naja, da gibt es so ein altes Sprichwort: > Lieber haben als brauchen. <

    Was du im Regal liegen hast frist doch kein Brot und wenn du weißt ,

    daß du für die Teile Verwendung hast und das Bygee läßt es zu,

    warum nicht Geld in Teile investieren.

    Meißtens ist es ja so, das wenn du was bestimmtes zu einer Zeit x brauchst oder suchst,

    ist es garantiert vergriffen oder nicht so schnell zu beschaffen.

    Ergo geht man in seinen sich vorher angelegten Fundus und hofft, daß das Teil da ist.

    Aber die meisten wissen schon ganz gut , was sie haben und was nicht , daß sie nicht hoffen brauchen.

    Schön schön.

    Ich hab erst ne Runde CRX gedreht, mal an die Tanke, bissel Sprit und Luft aufnehmen und eine

    kleine 50 km Tour hier um unsere lausitzer Seen abgespult.

    Dann nach dem Kaffeetrinken auf die KR geschwungen und auch nochmal ne Runde ums Dorf

    geritten. Lief eigl. ganz sauber , obwohl ich beim ersten anfahren dachte, die zieht garnich richtig.

    Aber da wird bissel Dreck oder so in einer Düse gewesen sein, hat sich dann ganz schnell gelegt.

    Nix mehr rumgezickt.

    Ja meine beiden anderen "Stehzeuge" , hab ich ja dieses Jahr noch nicht angemeldet gehabt,

    die N muß sowieso erst noch fertig gemacht werden, ( Steckdose ) und die B macht bis zum nächsten Jahr erstmal Pause.

    So.

    Gestern war bei uns ja Trödelmarkt, Tom ( d ) eine Luftpumpe hab ich leider nicht gesehn,

    diesmal war das Angebot an Fahrzeugteilen und der gleichen eh bissel unter dem Durchschnitt,

    waren diesmal mehr Klamotten, -Bilder ,- Schränke , Porzelan-Händler am Start.

    Ist zwar nix fürs Möp , aber auf einem Trödeltisch haben mich diese orginal DDR - Katzenaugen angesprochen,

    sie mitzunehmen.

    Hab die fürn Fünfer mitgenommen, da macht man nix falsch.

    Sind wie unschwer zu erkennen Trabi Katzenaugen, aus einem frühen Baujahr.

    Könnten auch vom 500-600derter sein.

    Sind auf alle Fälle Echtglas , die wurden ja dann gegen Plasteaugen ohne diesen Alurahmen getauscht.

    Ich habe an meiner S50B auch in jungen jahren mal so ein ähnliches katzenauge rangebaut, wo ich

    genau weiß, daß es von einem 1969 601zer ist, da ist der Alurahmen schon nicht mehr so massiv.

    Siehe S50B Bilder in der Galerie. Da sieht man ganz gut den Unterschied.

    Leider steht kein Baujahr bei den Teilen drauf.

    Egal , ich hab mir so gedacht, das die sich am MKH ganz gut machen würden, nachdem ich die

    ein bischen aufgearbeitet habe.

    Wenn sie mir da nicht gefallen, kommen die an die Schmutzlappen von meinem HP 350,

    auch orginal DDR und dann passt das.

    Na siehste.

    Nochmal zu den 127 V.

    Uns hat man das bissel anders erklärt, obs nun 100% stimmt , weiß ich auch nicht,

    aber an Drehstromnetze kann ich mich nun überhaupt nicht erinnern , wurde auch nicht in

    Geschichte oder Pysikuntericht / Elektrizietätslehre irgendwie erwähnt.

    Hab ich auch noch nicht so gehört, kann aber durchaus sein. warum nicht.

    Uns hat man das so erklärt, das in der DDR produzierte Güter auch ins Ausland verscherbelt wurden,

    wo auch die W 50 und ZT 300 und Fortschritt Mähdrescher hin verkauf worden sind.

    In manchen Ländern gab es aber nur das 125 / 127 V Stromnetz seiner Zeit, wir müssen ja 40-50 jahre

    zurückspringen, na jedenfalls hätte dem Musselmann in Hinteruganda oder wo die W50 und so

    alle gelaufen sind, ein 220V Ladeteil nix genützt , deshalb soll es da diese Abstufung gegeben haben.

    Steht auf deinem Ladegerät ein Baujahr drauf ?

    Ja, bis 24 V und 10 A , das ist schon nicht nicht schlecht .

    muß man nur aufpassen , daß das auch die heutigen Batterien verkraften. ;)

    Ich kenne das noch aus Truppenzeiten mit W 50 oder KRAZ, da wurde , wenn die Batterie schwächelt

    einfach die Stopfen aufgedreht, die alte Säure ausgekippt und neue reingekippt, nach Gefühl :!: :!: :!:

    Dann haben die Kameraden auch so ein großes Ladegerät angeschlossen und nicht selten

    ist denen dann mal ne Batterie um die Ohren geflogen, weil Knallgas und so neh.

    Was mich vllt. noch abschrecken würde, so ein Teil noch zu benutzen, ist der Stromverbrauch.

    Die alten Trafos hatten / haben ja einen ganz schönen Durst / Hunger , Verbrauch halt.

    Weil zu DDR-Zeiten hat doch niemand nach dem Stromverbrauch gefragt,

    bei 7 Pfennig die Kwh :D oder so in der Drehe.

    Ich fahr eigendlich auch nur noch Gel-Bakterien.

    Sind irgendwie standfester und man muß nicht mehr auf das Säuregedönns aufpassen.

    Ladegeräte hab ich auch verschiedene, laden aber soweit alle recht gut.

    Obwohl die vom letzten Bild meine favoriten sind, haben Erhaltungsladung und sone Faxen dabei.

    Ja die waren für die Ewigkeit gebaut, da ja Mangelwirtschaft herrschte.

    Von wegen mal schnell in Baumarkt fahren und Glattkantbretter oder so holen .

    Nix Baumarkt, gab es noch nicht. Es gab zwar Eisenwarenhandlungen , die haben Nägel, Schrauben,

    Werkzeug verkauf, aber wegen Bretter mußte man zum Schreiner und BITTE BITTE sagen.

    An besten mit einem 50 oder 100 D-Mark Schein noch winken, dann haste dein Holz schneller gehabt.


    Ja, wer und wo diese Bänke nun gebaut hat, weiß ich auch nicht, wird aber wie üblich gewesen

    in PA- Untericht von Schülern zuzammen gebaut worden sein.

    War sone Art Werken und produzieren mit billigen Arbeitskräften.

    Ich mußte zum Bsp. Schalter für Plattenspieler zusammen löten und sowas.

    Aber ich schweife ab.

    Ja heb die gut auf, werden ja nicht mehr in der DDR hergestellt, kommen jetzt aus China. ^^ ^^ ^^

    mmmm, nun ja Rares ?

    Weiß ich jetzt nicht , von den Dingern gab es eigentlich reichlich, man weiß nur nicht , wo und wie viele

    überlebt haben.

    Man muß ja bedenken , es gab die NVA , die hatten ihr Kontingent , dann die Grenztruppen und

    wie die schon erwähnten GST und Kampftruppen , also die rückwärtigen Kräfte hatten die ja auch.

    Aber die meisten werden wohl hier in der Ostzone noch zu finden, wenn welche auftauchen sollten,

    wenn wirklich welche den Weg in den Westen gefunden haben, wird das nicht die große Masse

    gewesen sein.

    Dann sind die wieder was Rares, da haste Recht.

    Also Bierzeltgarnituren zu DDR -Zeiten hab ich auch noch nie gehört, zumal es in der DDR eigendlich

    keine Bierzelte gab. Oktoberfest und so gabs ja nicht, eher Feiertage wie 1.Mai 1.Juni Kindertag

    und sowas. da gab es dann zwar auch Rummel mit Fuhrgeschäften und Fressbuden,

    aber das man sich da groß hingesetzt hat, wüßte ich jetzt nicht.

    Ich kenne Kneipen , äää, Gartenlokale mit Ausschank auch draußen, aber die hatten vorwiegend

    die klassischen Gartentische und Stühle.( siehe Bild )

    Den die Teile musten ja schnell zum aufstellen sein und wieder schnell wegpacken.

    Das was du da hast , hab ich aber bei der Fahne im Feldlager gesehn bzw. drauf gesessen.

    Denn da gab es je nach ZUG-Größe oder Mannstärke, lange Tischtafeln und eben diese Sitzbänke.

    Können aber auch von der GST aus einem GST-Öbjekt sein.

    Also irgendwas in Richtung Militär , aber im zivilen Bereich hab ich sowas nie gesehn.

    Wie heißt das ?

    Wer Ordnung hält , ist bloß zu faul zum suchen ?

    Nee, sieht schon gut aus und wenn du doch mal eine " bestimmte " Schraube oder Mutter sucht

    kannste gleich zugreifen.

    Ich hab sone Kiste für meine Holzschrauben im Garten. Da brauchste ja auch alle möglichen Sorten,

    für Zaunreparatur oder Vogelhaus aufhängen oder was auch immer.

    Meine Eska- und andere Maschinenschrauben hab ich in so ner Art Magazin ,

    was man an die Garagenwand schraubt.

    Schimpft sich glaube Kleinteilemagazin oder so.